MEME KANSERI TANISI.
INTERKULTURELLE BRUSTKREBS - 
BERATUNG IN TÜRKISCHER SPRACHE. 

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Im Juni 2021 startete die Berliner Krebsgesellschaft die interkulturelle Krebsberatung in türkischer Sprache in Berlin - Kreuzberg. 

Mit dem kostenlosen Angebot schließt die Berliner Krebsgesellschaft e.V. (BKG) eine Lücke in der Versorgungslandschaft Berlins. 

Das Projekt richtet sich an Betroffene und Angehörige in allen Phasen einer Krebserkrankung. „Es geht nicht nur um Sprachbarrieren“, sagt Barbara Kempf, Geschäftsführerin der Berliner Krebsgesellschaft. „Uns ist seit vielen Jahren der große Bedarf an interkultureller Beratung bewusst. Daher haben wir das Projekt jetzt personell, konzeptionell und räumlich so ausgebaut, dass wir Angebote entwickeln können, die den jeweiligen kulturellen Hintergrund berücksichtigen“.

Von den 3,77 Millionen Berlinern und Berlinerinnen stammen ca. 180.000 aus der Türkei. Daraus leitet die BKG den hohen Bedarf an interkultureller Beratung ab.
 

Das Beratungsteam aus einer Psychologin und einer Sozialberaterin unterstützt kultursensibel in der Auseinandersetzung mit der belastenden Situation einer Krebsdiagnose und überbrückt Barrieren im Verständnis zwischen den Kulturen: Diskriminierungserfahrungen und Angst vor Stigmatisierung, fehlende Orientierung im Gesundheitswesen oder kulturelle Unterschiede im Krankheitsverständnis.

Erfahren Sie mehr im Interview mit Frau Perrin Akcinar I Dipl.-Pädagogin & Frau Birgül Taner I Dipl.-Sozialpädagogin, beide Berliner Krebsgesellschaft e.V.


Stand: Oktober 2021 

Allein in Berlin bekommen jedes Jahr 17.000 Menschen eine Krebsdiagnose mitgeteilt – Tendenz steigend. Jeder mag anders damit umgehen, für die allermeisten aber ändert sich mit der Diagnose schlagartig das Leben. Die Berliner Krebsgesellschaft lässt diese Menschen nicht allein: Mit Beratung, Informationen und weitreichender Unterstützung setzt sich dieser gemeinnützige Verein schon seit 60 Jahren für das Wohl Krebsbetroffener ein. Angehörige gehören ausdrücklich dazu, denn sie sind oft ebenso stark belastet wie die Patienten.

Für die oben verlinkten Inhalte verantwortlich:   Berliner Krebsgesellschaft e.V.